OMA FRISST

Fotos: daskunst

 

Frei nach Roberto M. Cossa – Okt. 2005 – Dschungel Wien

 

Mit: Oktay Güneş, Ulrike Hübl, Ivana Nikoliċ, Bernhard Mrak, Erdoğan Yildiz, Djana Ćovič, u. a. | Regie: Aslı Kışlal | Musik: Uwe Felchle | Video: Djana Ćovič | Bühne: Bernhard Mrak | gefördert von Wien Kultur

 

“Ja Ja, die Oma – die frisst! Sie frisst uns die Haare vom Kopf herab. Ja, sie ist was sie isst und sie frisst und sie frisst denn das Leben ist trist.”

Eine Familie am Abgrund – und eine Oma, die frisst … Eigentlich hätten sie alle ein normales Leben führen können. Das Leben einer Durchschnittsfamilie aus der Mittelschicht.

Wahrscheinlich wären sie nicht reich geworden, aber vielleicht zu frieden, zumindest aber wären sie noch alle am Leben! Eigentlich. Gäbe es da nur die Oma nicht! Chico, ein junger und noch unveröffentlichter Künstler, der in einem verträumten Weltbild aus Ruhm und Geld existiert, lebt im Haus seines Bruders Carmelo, der mit Maria verheiratet ist. Neben ihrer gemeinsamen Tochter Marta wohnt auch deren Tante Anyula bei ihnen. Carmelo findet für seine Familie immer weniger das Auslangen, denn das älteste Familienmitglied – die Oma – frisst und frisst und frisst und treibt durch ihren “Fressfrust” die gesamte Familie in den physischen und psychischen Abgrund.

Um dem ungeheuren Appetit der Oma gerecht zu werden, muss die ganze Familie ran! Auch Chico, der sich seines Künstlerdaseins nicht berauben lassen will, unternimmt alles, um die Oma los zu werden, sie mit dem Tabakladenbesitzer Don Francisco zu verheiraten, auf den Strich zu schicken und sie sogar um ihr Leben zu bringen. Doch es kommt alles anders…