
KUNST ALS LÖSUNG SOZIALER PROBLEME? Die Verwechslung von postmigrantischer Kultur- mit Sozialarbeit
Diskussion
DO, 26. Januar 2012, 19 Uhr
GARAGE X | Theater Petersplatz, Petersplatz 1, 1010 Wien
Was ist und kann Kunst? Ist sie Spiegel der Gesellschaft oder doch (Re)Formerin? Gibt sie nur wider oder schafft sie neue Wirklichkeiten? Wann wird Kunst zu Sozialarbeit, um gesellschaftliche Missstände zu kompensieren? Wann wird Sozialarbeit zu Kunst, um soziale Spannungsfelder zu kaschieren? Und: Warum ist das Soziale immer Begleiterin von Kunstprojekten von/über MigrantInnen/ZuwanderInnen/Neo-ÖsterreicherInnen/…? Warum stellt Johannes C. seinen Antrag auf Förderung bei der Kulturabteilung und Ayse A. bei der Abteilung für interkulturelle Angelegenheiten? Oder geht es doch um etwas ganz anderes, nämlich um die tiefsitzende Weisheit, dass wir Kunst machen, die anderen aber nur gerettet werden müssen? Und Kunst somit nur ein pädagogisches Mittel ist?
Mit Goran Bećirčić (Künstlerische Leitung ditiramb und LINE IN), Dr. Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten), Anne Wiederhold (Künstlerische Leitung Brunnenpassage), Julya Rabinowich (Autorin) | Moderation: Hikmet Kayahan

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