CUBUS

Fotos: Glenn Bristol

 

GLAUB NICHT ALLES WAS DU DENKST – Inspiriert von Jim Henson’s “The Cube”

 

Mit: Eri Bakali, Oktay Güneş, Alev Irmak, Aslı Kışlal, Susanne Rietz | Choreografie: Susanne Rietz | Bühnenbild: Markus Liszt | Bühnenbildassistenz: Michael Liszt, Markus Windner | Regieassistenz: Berk Kristal | Produktion: Anna Schober | PR: gamuekl (gamuekl.org) | Dramaturgie: Carolin Vikoler | Text & Regie: Bernhard Mrak | eine Produktion von daskunst | gefördert von Wien Kultur | Dank an Palais Kabelwerk und Sirene Operntheater für die Proberäumlichkeiten

 

Video: Bernhard Mrak

 

Eine Verdichtung von Möglichkeiten…

Immer wenn wir glauben, etwas verstanden zu haben, überrascht uns das Leben aufs Neue! Nichts Neues, doch unserer Hauptfigur kostet es den Boden unter den Füßen. Eine Frau findet sich hineingeworfen in einen abgeschlossenen Raum. Doch ist sie nicht allein, denn dieser sogenannte “Cubus” erscheint wie ein Irrenhaus. Kaum verlässt ein Wahnsinniger den Raum, kommt auch schon der nächste!

Jede der Figuren verfolgt ihr eigenes Ziel, behauptet etwas anderes. Das Problem ist nur, dass alle Theorien möglich sind, oder zumindest vorstellbar. Auf der Suche nach einem Ausweg aus der verzweifelten Situation, prasseln laufend neue Informationen auf die Frau ein. So viele und so schnell, dass sie gar keine Zeit hat, dieses Wissen zu überprüfen. Aber sind diese Personen real, die ihr unentwegt begegnen, oder spielen sie nur eine Rolle? Wollen sie ihr helfen oder doch nur verwirren? Welchen Zweck hat dieses Spiel? Und vor allem, wie ist es möglich, den “Cubus” wieder zu verlassen? An Türen mangelt es nicht, doch welche davon ist die richtige – oder ihre?

Zweifel an sich selbst und an ihrer Umgebung machen sich in ihr breit, reißen sie hin und her zwischen Wirklichkeit und Fiktion, treiben sie durch ein Labyrinth aus Hoffnung und Verunsicherung. Ständig ändern sich die Umstände, dauernd entschwindet die Aufmerksamkeit und es gibt keine Gelegenheit für Auseinandersetzung. Im “Cubus” zeigt sich eine Verdichtung von Möglichkeiten von Leben. Menschen kommen und gehen, laufen vorbei, setzen sich hin und verschwinden wieder. Realität? Wo spielt sich denn das Ganze ab, wenn nicht in einem selbst? Aber man soll nicht alles glauben, was man denkt! Freier Wille? Davon kann in diesem Verwirrspiel keine Rede sein…

 

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